WIE HÄTTEN WIR ES DENN GERN?

Nein, eigentlich waren sie nie wirklich weg. Die Fürsten, die Könige und Kaiser. Auch deren Untertanen nicht. Sie alle nennen sich halt heutzutage nur anders. Heute heißen sie Presidenten, Oligarchen und Finanzmanager und die Untertanen heißen jetzt das Volk. Die Strukturen der Macht sind jedoch die gleichen wie von Anbeginn der Zivilisation. Die Gier nach Macht ist ebenfalls gleich geblieben.Mit dem technischen Fortschritt haben sich jedoch die Methoden geändert, die Masse ruhig zu halten und Macht auszuüben.Unverändert sind die Instrumente geblieben derer man sich bedient, das Militär und die Geistlichkeit. Sicher wird es Einwände gegen meine These geben, es denn doch komplizierter als ich es darstelle, das mag sein, jedoch bin ich der Meinung, dass im Kern, meine Behauptung stimmt.

Bauernaufstände und Revolutionen

Diese unsägliche Beziehung ist vergleichbar mit einem unter Dampf stehenden Kessel, wird der Dampfdruck zu groß muss ein Ventil geöffnet werden um den Druck zu mindern, andernfalls explodiert der Kessel früher oder später. In der Vergangenheit hat es zahlreiche solcher Explosionen gegeben. Es waren Sklaven und -Bauernaufstände und Revolutionen. Wenn die Gier nach Macht und Geld in den Herrscherkreisen zu groß wurde und dabei war das Volk bis auf das Letzte auszuquetschen, gab es immer diese Explosionen. Intelligente Herrscher haben allerdings auch erkannt, dass es auch anders geht. Es wurde dann ein Sündenbock gesucht, an dem sich dann der aufgestachelte Mob abreagieren konnte. Im antiken Rom waren es die Christen, im Mittelalter die Juden, bis ins letzte Jahrhundert hinein. Ob es Hugenotten, Freimaurer oder einfach anders Denkende waren, stets hat man jemanden gefunden der einen hohen Preis zu zahlen hatte.

Abhängigkeit vom Konsum

Wie sieht die Gegenwart aus? Zu den altbewährten Methoden sind neue hinzugekommen, die im Grunde genommen wirksamer sind als die alten. Man hat den Menschen ermöglicht Zugriff auf Luxusgüter zu bekommen, die in früheren Jahren unerreichbar für sie gewesen wären. Nahrungsmittel, die vormals nie in den Kochtöpfen gelandet wären oder wenn, dann nur äußerst selten, zu jeder Jahreszeit Gemüse und Obst aus aller Herren Länder, Telekommunikation, individuelle Mobilität für jedermann. An sich nichts schlechtes nur leider hat man die Menschen abhängig vom Konsum gemacht, es ist zu einer Sucht geworden, die vielen den Kopf vernebelt und sie unfähig macht diesen Zusammenhang zu erkennen.

Die „Informationsmedien“ oder sollte man besser sagen „Desinformationsmedien“ tun das ihrige dazu, das selbstständige denken auf einem Minimum zu halten. So haben sich die Mächtigen im Hintergrund ihre früheren Positionen nach und nach zurück erobert. Ihre Gier Macht auszuüben ist  wieder gestiegen, am besten über den ganzen Globus. Das was anderen vor ihnen nicht gelungen ist, das scheint ihnen zu gelingen. Durch die Globalisierung und das Internet, konnten sie ihr Netzwerk über den gesamten Erdball ausbreiten. Sie beeinflussen Finanzmärkte, Konzerne, Banken, Parteien und Regierungen. Im Laufe der Zeit ist ein Flechtwerk entstanden, welches kaum zu durchdringen ist. Das Internet bietet allerdings eine Möglichkeit für all jene, bei denen das „Sedativum“ Namens Konsum nicht mehr wirkt, sich miteinander zu vernetzen und gegen die Massenbeeinflussung anzukämpfen.

Druck im Kessel

Die Auswirkungen dieser Machenschaften bekommt der Bürger durch die Politik der letzten Jahre zu spüren. Auf Mensch und Umwelt wird kaum noch Rücksicht genommen, immer mehr Menschen wird die Existenzgrundlage genommen, die Armut greift um sich und damit auch die Unzufriedenheit, die Wut der Menschen. Der Druck im Kessel beginnt wieder zu steigen. Und wieder hat man in diesen Tagen eine neue Gruppe von Menschen gefunden, auf die sich Frust und Wut wieder konzentrieren können. Es ist die große Anzahl an Flüchtlingen, die seit letztem Jahr nach Deutschland kommen. Sie sind meines Erachtens als Instrument benutzt worden, um von den Vorgängen in Berlin abzulenken. Es wäre absolut nicht nötig gewesen all diese Menschen nach Deutschland kommen zu lassen. Es gab und gibt Camps rund um Syrien in denen die Menschen Schutz gefunden haben. Nur hat die internationale „Gemeinschaft“es unterlassen , sie mit den notwendigen Hilfsgütern zu versorgen, obwohl die Mittel vorhanden sind. Was also blieb den Menschen denn anderes übrig, als sich auf den Weg zu machen?

Im Namen der Anklage

Hier klage ich unsere Politik ganz offen an! Ich klage sie an, weil sie wohl wissend in Kauf genommen hat, dass sich hunderttausende Menschen auf den Weg machen würden und tausende dabei ihr Leben verlieren würden. Ich klage sie an, weil sie in Kauf genommen hat, dass es hier in Deutschland zu sozialen Unruhen kommen würde, durch den massiven Input an Menschen aus einem vollkommen unterschiedlichen Kulturkreis. Es ist in Kauf genommen worden, dass das Rechtsradikale fremdenfeindliche Kräfte auf den Plan rufen würde, die das Land spalten. Es ist nahezu unmöglich das Gegenteil davon glaubhaft darzustellen.

Es liegt nun an jedem einzelnen von uns die Konsequenzen daraus zu ziehen und das Instrument zu benutzen, welches jedem Bürger zur Verfügung steht um solche Vorgehensweisen oder besser gesagt Machenschaften, zu unterbinden. Demonstrationen und ein angemessenes Wahlverhalten.

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